Unternehmensbild

Verkehrsmanagementsysteme stellen gemeinsam mit Ihren Feldgeräten - wie z. B. den LSA - ein komplexes System für das Überwachen, Leiten und Steuern des Straßenverkehrs dar und sind somit ein wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung der Versorgung, Transport und Sicherheit eines urbanen Lebensraumes.

Der laufenden Optimierung und/oder Qualitätsüberwachung der Steuerung kommt dabei sehr große Bedeutung zu. Wir haben uns schon frühzeitig mit dem Thema “Technologien für die zukünftige Mobilität“ wie z. B. der Optimierung von Verkehrsmanagementsystemen, der Qualitätssicherung dieser Systeme und dem technisch sehr anspruchsvollen Projekt der "Ampel-Fahrzeug-Kommunikation" (Car to X) aus dem Bereich der sogenannten „vernetzten Mobilität“ auseinandergesetzt.


Firmen-Entwicklung


1961 - Gründung der Firma GESIG Gesellschaft für Signalanlagen Gesellschaft m.b.H, Wien. Hervorgegangen aus der Abteilung Verkehrsregelung des seit 1937 bestehenden Unternehmens "Bewachungsdienst Dr. Frisch".

1964 - Erstmalige Herstellung in Österreich von vollautomatischen Schaltgeräten für Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA), nach eigener Entwicklung und eigener Konstruktion.

1969 - Im Zuge der Einführung des U-Bahnsystems in Wien startet GESIG mit Aktivitäten am Sektor Verkehrszeichen-Beschilderung und in weiterer Folge im Bereich Bodenmarkierung.

1970 - Beginn der Exportaktivitäten, zunächst Lieferungen in osteuropäische Länder und den Nahen und Mittleren Osten.

1972 - Erweiterung der Produktpalette auf Industrieschrankenanlagen und Abfertigungseinrichtungen für Parkhäuser.

1974 - Warn- und Alarmanlagen für die Objektsicherung ergänzen das Lieferprogramm.

1975 - Beginn der Entwicklung des völlig neuen, drei Ebenen umfassenden, hierarchisch aufgebauten Verkehrsleitkonzeptes "MIC-MED-MAC", dessen Ziel die Optimierung des Verkehrsgeschehens nach verkehrstechnischen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist.

1976 - Übernahme des Geschäftsbereiches "Verkehrssignaltechnik" von der Firma E. Schrack AG, Wien.

1978 - Einstieg in die Tunneltechnik durch die Ausrüstung des Arlberg Straßentunnels, dem damals längsten Tunnel in Europa, mit Verkehrserfassung und Verkehrssteuerung.

1979 - Anlässlich der Ausstellung "Straße 79" in Wien wird dem Fachpublikum das Verkehrsleitkonzept "MIC-MED-MAC" vorgestellt.

1980 - Übernahme des Geschäftsbereiches "Verkehrssignaltechnik" von der Firma Austria Email Ges.m.b.H., Wien.

1985 - Gründung der Tochterfirma GESIG/BRD in Köln, zur Intensivierung der Verkaufsbemühungen am deutschen Markt.

1989 - Das 1.000. vollelektronische Steuergerät der Type TCS wird zur Verkehrsregelung an einer wichtigen Kreuzung in Wien eingesetzt.

1990 - Inbetriebnahme der neuen Verkehrsleitzentrale in Wien - Anschluss von ca. 800 Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA).

1991 - GESIG/BRD erhält den Auftrag zur Errichtung des neuen Verkehrsrechners in Bonn/BRD zur Steuerung von ca. 300 VLSA, wobei verschiedene Steuergeräte, unterschiedlicher Hersteller und Typen, in das Gesamtsystem eingebunden sind.

1992 - Entwicklung von Kategorisierungssystemen und eines Funkmautsystems basierend auf Mikrowellentechnik.

1993 - Ein Auftrag der ÖSAG für die Errichtung einer "STOP"-freien Maut auf der Tauernautobahn kann verbucht werden. Seit 5/93 Tochterfirma KOEZTECH RT. in Györ, Ungarn.

1994 - Projektierung und Ausarbeitung des technischen Konzeptes "Funkmautsystem" für die Tauernautobahn nach den Richtlinien der neuesten EU-Normen. Beginn diverser Bau- und Kabelverlegungsarbeiten. Inbetriebnahme der Verkehrsfernseheinrichtung (unter Verwendung von Farbkameras) auf der Süd-Ost Tangente in Wien (die meistbefahrene Straße Österreichs).

1995 - Errichtung der Funkmaut auf der Tauernautobahn, Beginn eines internen Probebetriebes. Der hundertste Zollschranken wird montiert und in Betrieb genommen.

1996 - Österreichische Kasernen werden mit vollautomatischen Zutritts- und Zufahrtssystemen ausgerüstet (Elektronische Wache). Der offizielle Probebetrieb des Funkmautsystems Tauernautobahn beginnt.

1997 - In Österreich und Ungarn wird der Auftrag für die Ausrüstung von zivilen Polizeifahrzeugen mit Videogeschwindigkeitsmessgeräten TRAVIMO unterzeichnet. In Summe wurden 50 Systeme eingebaut. Über 600 österreichische Polizei- und Gendarmeriefahrzeuge werden mit Blaulichtbalken ausgestattet. Die Stadt Sarajevo beauftragt Gesig mit der Errichtung von Verkehrslichtsignalanlagen.

1998 - Gesig erhält die Aufträge für ein Zutritts- und Zufahrtskontrollsystem Prag-Wenzelsplatz 33, für 25 Parkscheinautomaten mit Quick-Börse in Schwechat und 11 Parkscheinautomaten in Gmunden, für die neue VLZ - München-Riem und für die Errichtung von 18 VLSA in Riga/Lettland. 90 weitere Polizeifahrzeuge werden mit Blaulichtbalken ausgestattet.

1999 - 330 Parkscheinautomaten mit elektronischer Geldbörse - Quick Börse - und Datenfernübertragung zur Zentrale werden in der Landeshauptstadt Graz installiert. Ein neues Hightech System in Österreich. Der 1000-ste Blaulichtbalken wird an die österreichische Executive ausgeliefert. Im Rahmen des MERCUR 1999, des Inovationspreises der Wirtschaftskammer Wien, Überreichung eines Anerkennungspreises für die Entwicklung des Systems " QUICKBÖRSE " für Parkscheinautomaten.

2000 - Anlässlich der Intertraffic 2000 Amsterdam wird das von Gesig für die Stadt München entwickelte Verkehrssteuerungssytem VnetS der Fachwelt vorgestellt. Im Rahmen des MERCUR 2000, des Innovationspreises der Wirtschaftskammer Wien, Überreichung eines Annerkennungspreises für die Entwicklung der "Leuchtdiode ( LED ) Signale für den Straßenverkehr".

2001 - GESIG erhält den Auftrag für ein Verkehrssteuerungssystem VnetS in Landshut. Des weiteren wird der Arlbergtunnel mit neuen GESIG Tunnelsteuerungsgeräten ausgerüstet. Die Stadt Graz erteilt den Auftrag für die Errichtung von weiteren 64 zusätzlichen Parkscheinautomaten. In Summe werden im gesamten österreichischen Bundesgebiet 150 Parkscheinautomaten installiert. Auszeichnung im Rahmen des Mobilitätspreises 2001 durch die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Fr. Dipl. Ing. Dr. Monika Forstinger für das Projekt "Akustiksignale für sehbehinderte und blinde Menschen". Im Rahmen des Mercur 2001, des Innovationspreises der Wirtschaftskammer Wien, Überreichung eines Anerkennungspreises für die Entwicklung des Verkehrssteuerungssystems VnetS.

2002 - Errichtung eines dynamischen Parkleitsystems mit modernsten LED-Anzeigeschildern und Funkdatenübertragung in der Stadt Bad Ischl. Es werden sechs Parkplätze, mit insgesamt 522 Stellplätzen, mit vollautomatischen Gesig Parkabfertigungsanlagen inklusive Kassenautomaten ausgestattet, in das dynamische Leitsystem eingebunden und die Kurzparkzonen mit neuen Parkscheinautomaten ausgestattet. Im Rahmen des Mercur 2002, des Innovationspreises der Wirtschaftskammer Wien, Überreichung eines Anerkennungspreises für die Entwicklung des Videogeschwindigkeitsmessgerätes TRAVIMO.

2003 - Errichtung eines dynamischen Parkleitsystems mit modernsten LED-Anzeigeschildern und Funkdatenübertragung in der Stadt Neusiedl. In Zusammenarbeit mit der Firma Mobile Parking GmbH wird in der Stadt Bludenz der Probebetrieb mit "Handy-Parken" aufgenommen. In den Tunnelanlagen NEUMARKT IM MÜHLKREIS und LOSENSTEIN werden Verkehrssteuerungssysteme von GESIG installiert. Beauftragung von vier VnetS - Verkehrssteuerungssystemen durch die Stadt München.

2004 - GESIG erhält den Auftrag über die Erweiterung des Parkraummanagementsystems in der Stadt Graz um 150 zusätzliche Parkscheinautomaten. Errichtung eines VnetS-Systems in München im Zuge des Neubaues des Stadions Fröttmanning für die Fußballweltmeisterschaft 2006.

2005 - Die Verkehrsleitzentrale Sarajewo, basierend auf dem VnetS-System, wird installiert und in Betrieb genommen. GESIG erhält in Zusammen-arbeit mit der Porsche Austria GmbH & Co KG den Auftrag für die Lieferung von Blaulicht- und Tonfolgesystemen der österreichischen Exekutive. Der Gesamtauftrag umfasst 1650 Fahrzeugaus-rüstungen und erstreckt sich bis Ende 2006. Das Tunnelprojekt “Bindermichl” in Oberösterreich, Installation von Höhenkontrollen und Verkehrs-steuereinrichtungen, wird abgeschlossen.

2006 - Die Errichtung der Verkehrsleitzentrale Riga, Lettland, wird beauftragt. Der Auftrag für die Installation von LED-Wechselverkehrszeichen auf der Arlberg Schnell-straße wird erteilt. Das Parkleitsystem Feldkirch geht in Betrieb, ein ähnliches System wie bereits in Bad Ischl geliefert. Die Tunnelumfahrung Enns wird in Betrieb genommen.

2007 - Die Installation der Verkehrsleitzentrale Ingolstadt, Deutschland und zwei von einander unabhängige Projekte für Verkehrsinformationssysteme wurden beauftragt. ARRIVE in Zusammenarbeit mit BMW in München sowie das System TRAVOLUTION in Ingolstadt in Verbindung mit AUDI.

2008 - GESIG und die Porsche Austria GmbH & Co KG erhalten den Auftrag zur Erneuerung der Fahrzeugflotte der Exekutive Österreich. Zug um Zug sollen in dem fünfjährigen Vertrag ca. 4.500 Fahrzeuge mit Licht- und Tonfolgesystemen von GESIG ausgestattet werden.

2009 - GESIG erhält den Auftrag über die Erweiterung des Parkraummanagementsystems in der Stadt Graz um 180 zusätzliche Parkscheinautomaten.

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